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Elektriker · OWL

Zählerschrank erneuern & E-Check in OWL

Ein veralteter Sicherungskasten ohne FI-Schutzschalter ist ein echtes Sicherheitsrisiko. Gleichzeitig ist der E-Check das wichtigste Instrument, um den Zustand einer Elektroanlage verlässlich zu beurteilen — bei Hauskauf, Vermietung oder nach einem Wasserschaden.

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Schritt 1/2

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Was brauchen Sie?

Wann sollte der Zählerschrank erneuert werden?

  • Anlage älter als 25–30 Jahre (Schraubsicherungen, kein FI-Schutzschalter)
  • Zu wenig Kapazität für moderne Verbraucher (Wallbox, Wärmepumpe, PV)
  • Häufiges Auslösen von Sicherungen unter normaler Last
  • Veraltete Kabel (Aluminium-Leitungen, fehlende Schutzleiter)
  • Umbau, Erweiterung oder Neuanschluss ans Netz

Kosten: Zählerschrank und E-Check

E-Check (Wohnung bis 100 m²)100–250 €
E-Check (Einfamilienhaus)200–400 €
Zählerschrank erneuern (Wohnung)800–1.800 €
Zählerschrank erneuern (EFH)1.500–3.500 €
FI-Schutzschalter nachrüsten150–400 €

Kosten variieren je nach Umfang und Zustand der vorhandenen Installation. Bei umfangreichem Leitungswechsel können höhere Kosten entstehen.

Was prüft der E-Check?

  • Zustand aller Leitungen, Dosen und Anschlüsse
  • Funktion von FI-Schutzschaltern und Leitungsschutzschaltern
  • Erdung und Potenzialausgleich
  • Übereinstimmung mit aktuellen VDE-Normen
  • Dokumentation mit Prüfprotokoll (anerkannt von Versicherungen)

Ablauf: Zählerschrank erneuern

  1. 1.Beauftragung des Elektrikers und Terminabstimmung
  2. 2.Abstimmung mit dem Netzbetreiber (Abschaltung des Zählers) — Vorlauf 2–4 Wochen
  3. 3.Abschalten und Abklemmen der alten Anlage
  4. 4.Einbau des neuen Unterverteilungskastens mit modernen Schutzschaltern
  5. 5.Verdrahtung und Beschriftung aller Stromkreise
  6. 6.Prüfung und Inbetriebnahme
  7. 7.Protokoll für den Netzbetreiber und den Eigentümer

Zählerschrank und Wallbox / Wärmepumpe

Wer eine Wallbox (11 kW) oder eine Wärmepumpe anschließen möchte, muss vorab prüfen, ob der vorhandene Hausanschluss und Zählerschrank die zusätzliche Last aufnehmen können. Häufig ist ein Upgrade des Zählerkastens auf 3×63 A sowie eine Abstimmung mit dem Netzbetreiber erforderlich. Kombinieren Sie beides in einem Termin — das spart Kosten.

Häufige Fragen

Ist der E-Check Pflicht?+

Gesetzlich vorgeschrieben ist er für Vermieter (alle 4 Jahre) und Gewerbebetriebe. Für Eigenheimbesitzer ist er freiwillig — aber viele Versicherungen verlangen ihn nach einem Schadenfall.

Wie lange dauert der Einbau eines neuen Zählerschranks?+

In der Regel 1 Arbeitstag. Der Netzanbieter muss abschalten und wieder zuschalten — die Abstimmung dauert oft 2–4 Wochen Vorlauf.

Kann ich während des Zählerschrank-Wechsels im Haus bleiben?+

Ja, aber rechnen Sie mit einem Stromausfall von 2–4 Stunden. Planen Sie das entsprechend ein (keine laufenden Produktionsprozesse, Batterien laden).

Was bringt ein E-Check beim Hauskauf?+

Er gibt Sicherheit über den Zustand der Elektroinstallation und deckt Mängel auf, bevor Sie kaufen. Das Prüfprotokoll ist auch gegenüber dem Verkäufer ein starkes Argument bei Nachverhandlungen.

Wie oft sollte ein E-Check durchgeführt werden?+

Für Privatpersonen empfehlen Experten alle 10–15 Jahre oder nach größeren Umbauten. Für Vermieter schreibt die DGUV eine Prüfung alle 4 Jahre vor.

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